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Der Lebenslauf
Ziel des tabellarisch formulierten Lebenslaufes ist es, dem Leser einen kurzen Überblick über Aus- und Weiterbildungen, Stationen des beruflichen Werdegangs und private Interessen zu verschaffen. Ihr Lebenslauf sollte in Länge und Ausführlichkeit Ihrer Berufserfahrung, Ihrem fachlichen Knowhow und Ihrem Alter entsprechen. Versetzen Sie sich in Ihr Gegenüber: Was würden Sie gerne wissen, wenn Sie den Lebenslauf von jemand anderem in Händen hielten?
Ihr CV ist
- aktuell
- klar strukturiert
- wahrheitsgetreu
- gut lesbar
Er hat keine
- Lücken
- Übertreibungen
- Wiederholungen
- Spielereien
1. Personalien
Geben Sie Ihren vollständigen Namen, Anschrift, Email-Adresse sowie Telefonnummer an, unter der Sie tagsüber erreichbar sind. Fügen Sie zudem Geburtsdatum, Geburtsort, Heimatort und Nationalität hinzu. Zivilstand und Anzahl Ihrer Kinder gehören ebenfalls in die erste Rubrik. Ihre Konfession, militärischer Rang und AHV-Nummer sind nicht aufzuführen. Wenn Sie ein Foto beilegen möchten, dann wählen Sie bitte ein professionell erstelltes und aktuelles Bewerbungsfoto.
2. Aus- und Weiterbildungen
Beginnen Sie mit der letzten Ausbildung / Weiterbildung, die Sie erfolgreich absolviert haben oder an der Sie zur Zeit teilnehmen und fügen Sie die dazugehörigen Daten hinzu. Erwähnen Sie die erlangten Titel und bei guten Noten können Sie diese ebenfalls erwähnen. Haben Sie weitere Zusatzqualifikationen, die zur Vakanz passen? Dann dürfen diese speziellen Kurse zusätzlich erwähnt werden.
3. Berufserfahrung
Wichtig auf den ersten Blick sind folgende Angaben zur bekleideten Stelle: Positionstitel, Name des Arbeitgebers, Arbeitsort und Zeitraum Ihrer Tätigkeit. Ihre aktuelle oder letzte Stelle mit den dazugehörenden Jahreszahlen kommt an oberster Stelle (z.B. 2001-2008 bzw 2001-heute, wenn Sie den Arbeitsplatz noch nicht verlassen haben). Sind Sie zur Zeit arbeitslos? Dann vergessen Sie nicht, dies zu erwähnen (z.B.: seit März 2008 - heute: arbeitsuchend). Überprüfen Sie alle Jahreszahlen mit den Daten auf Ihren Zeugnissen auf Übereinstimmung.
4. Sprachkenntnisse
Schätzen Sie sich realistisch ein. So vermeiden Sie den unangenehmen Moment, im Vorstellungsgespräch in der Fremdsprache angesprochen zu werden und nur “Bahnhof” zu verstehen. An erster Stelle dieser Rubrik steht/stehen Ihre Muttersprache/n, gefolgt von den Fremdsprachen, die Sie am besten beherrschen bis hin zu denjenigen, die Sie lediglich in Ihrer Freizeit oder Ferienzeit verwenden. Beschreiben Sie Ihre Kenntnisse mit Worten wie “fliessend”, “verhandlungssicher”, ”Berufskenntnisse”, “gut in Wort und Schrift” oder “Freizeitkenntnisse”. Abgeschlossene Sprachkurse, -aufenthalte oder -diplome sollten Sie mit dazugehörender Jahreszahl unter der jeweiligen Fremdsprache aufführen.
5. IT
Hier gilt der Grundsatz, dass nur die Software erwähnt werden sollte, die Bedeutung für die Vakanz hat. Vergessen Sie nicht, Standardprogramme wie z.B. MS-Office zu erwähnen. Differenzieren Sie zwischen Basis-Knowhow, guten oder sehr guten Anwenderkenntnissen und Implementierungserfahrung.
6. Hobbies
Aus Ihren privaten Interessen kann man Kreativität, Durchhaltevermögen oder Verantwortungsbewusstsein herauslesen: Ehrenamtliche Funktionen können Engagement und Initiative bedeuten; Sportliche Aktivitäten können Rückschlüsse auf einen Ausgleich zum Berufsalltag zulassen. Anhand Ihrer Interessen lernt man Sie etwas näher kennen und Sie bieten Ihrem Gesprächspartner ein Small-Talk Thema für das Vorstellungsgespräch. Die Liste der Hobbies sollte jedoch nicht zu lang werden
Beispiel 1
Beispiel 2
Beispiel 3
Beispiel 4
Beispiel 5
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